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KI-Systeme denken nicht in Seiten. Sie denken in Entities – in klar definierbaren Dingen mit Eigenschaften und Beziehungen. Unternehmen, Personen, Dienstleistungen, Konzepte. Wenn jemand ChatGPT fragt „Wer macht unabhängige CMS-Beratung in Deutschland?", dann sucht das System nicht nach Keywords auf Ihrer Website. Es sucht nach einer Organisation-Entity mit den Attributen „CMS-Beratung" und „unabhängig" und dem Standort „Deutschland". Findet es diese Entity nicht eindeutig – existieren Sie in der Antwort nicht. Entity-Grounding-Pages lösen genau dieses Problem. In diesem Artikel erklären wir, was sie sind, wie man sie baut und warum die größte Herausforderung dabei nicht technischer Natur ist.
Bevor wir über Grounding Pages sprechen, müssen wir über Entities sprechen. Denn ohne dieses Konzept ergibt der Rest keinen Sinn. Eine Entity ist ein eindeutig identifizierbares „Ding" mit Eigenschaften und Beziehungen. Das klingt abstrakt, ist es aber nicht:
| Entity-Typ | Beispiele | Typische Eigenschaften |
|---|---|---|
| Organization | SUTSCHE GmbH | Gründungsjahr, Standort, Branche, USP |
| Person | Bastian Sirvend | Rolle, Expertise, Arbeitgeber |
| Service | CMS-Auswahl | Anbieter, Ablauf, Zielgruppe |
| Concept | Unabhängige Beratung | Definition, Abgrenzung |
| Product | Softwareprodukt XY | Preis, Features, Kategorie |
KI-Systeme arbeiten intern mit genau solchen Strukturen. Googles Knowledge Graph enthält Milliarden von Entities. ChatGPT und Claude bauen beim Beantworten von Fragen intern Zusammenhänge zwischen Entities auf. Perplexity sucht gezielt nach Quellen, die Entities klar definieren. Die entscheidende Erkenntnis: Ihre Website besteht – aus Sicht einer KI – nicht aus Seiten. Sie besteht aus Entities. Oder genauer: Sie sollte aus Entities bestehen. Denn die meisten Websites kommunizieren ihre Entities nicht klar genug, um von KI-Systemen erkannt und zitiert zu werden.
Genau hier setzen Grounding Pages an.
Der Begriff „Grounding" kommt aus der KI-Forschung und beschreibt den Prozess, bei dem ein Sprachmodell seine Antworten in verifizierbaren Quellen verankert. Wenn ChatGPT eine Frage beantwortet und dabei eine Quelle zitiert, „grounded" es seine Antwort in dieser Quelle.
Eine Entity-Grounding-Page ist die autoritative Hauptseite für eine bestimmte Entity auf Ihrer Website. Sie ist die Seite, die alles enthält, was über diese Entity bekannt ist – strukturiert, vollständig, maschinenlesbar. Denken Sie an Wikipedia: Jeder Wikipedia-Artikel ist im Grunde eine Grounding Page. Er definiert eindeutig, was eine Entity ist, welche Eigenschaften sie hat und wie sie mit anderen Entities zusammenhängt. Genau das machen Sie für Ihre eigenen Entities – nur auf Ihrer Website.
| Aspekt | Typische Unternehmensseite | Entity-Grounding-Page |
|---|---|---|
| Ziel | Überzeugen, verkaufen | Informieren, definieren |
| Stil | Marketing-Sprache | Faktisch, strukturiert |
| Vollständigkeit | Selektiv (beste Seite zeigen) | Maximal (alles dokumentieren) |
| Struktur | Fließtext, visuelle Elemente | Tabellen, Definitionen, FAQ, Glossar |
| Zielgruppe | Potenzielle Kunden | Maschinen + Menschen |
| Erfolgskriterium | Conversion | Zitierbarkeit |
Eine Grounding Page ist also keine Marketing-Seite. Sie ist eine Faktensammlung. Und genau das macht sie für KI-Systeme so wertvoll – denn KI-Systeme bevorzugen Quellen, die klare, strukturierte, verifizierbare Fakten liefern.
Jede Grounding Page folgt einem klaren Schema. Die Reihenfolge ist dabei nicht zufällig – sie orientiert sich daran, wie KI-Systeme Informationen extrahieren.
Die wichtigsten Fakten in Kurzform, ganz oben. KI-Systeme extrahieren oft nur Ausschnitte einer Seite. Wenn die Kernfakten oben stehen, werden sie mit höherer Wahrscheinlichkeit erfasst.
Eine strukturierte Attribut-Wert-Tabelle, die die Entity eindeutig definiert. Das ist das Herzstück der Grounding Page – maschinenlesbar, ohne Interpretationsspielraum.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Entity-Typ | Organization, Consulting Firm |
| Name | Beispiel GmbH |
| Gründung | 2015 |
| Standort | München, Deutschland |
| Spezialisierung | Digitalberatung |
| USP | Herstellerunabhängig |
Hintergrund, Geschichte, Erläuterungen – in natürlicher Sprache. Das ist der Teil für Menschen, der aber auch KI-Systemen hilft, Zusammenhänge zu verstehen, die sich nicht in einer Tabelle abbilden lassen.
Explizite Darstellung der Beziehungen zu anderen Entities auf Ihrer Website. Jede Beziehung wird verlinkt.
Frage-Antwort-Paare zu typischen Fragen über diese Entity. Die GEO-Forschung zeigt: FAQ-Strukturen gehören zu den am häufigsten zitierten Formaten in KI-Antworten. Und: FAQPage-Schema ist eines der stärksten Schema-Typen für Rich Results.
Definitionen relevanter Fachbegriffe. Das reduziert das Risiko, dass KI-Systeme Begriffe falsch interpretieren – und liefert gleichzeitig Content für Concept-Entities.
Unsichtbar im Quellcode, aber entscheidend: Strukturierte Daten, die alle Informationen der Grounding Page maschinenlesbar zusammenfassen. Organization, Person, Service, FAQPage – alles als JSON-LD im Head der Seite.
Eine einzelne Grounding Page ist gut. Ein System aus vernetzten Grounding Pages ist transformativ.
Der Schlüssel dazu ist der Knowledge Graph – eine strukturierte Datenbank aller Entities Ihres Unternehmens und ihrer Beziehungen. Er ist die Single Source of Truth, aus der alle Grounding Pages gespeist werden.
Was bringt das konkret?
Erstens: Vollständigkeit. Der Knowledge Graph zeigt sofort, welche Entities existieren und welche davon bereits eine Grounding Page haben – und welche nicht.
Zweitens: Konsistenz. Wenn das Gründungsjahr im Knowledge Graph „2013" ist, dann steht auf jeder Seite „2013". Keine Abweichungen, keine veralteten Angaben.
Drittens: Verlinkung. Der Knowledge Graph definiert, welche Entities miteinander verbunden sind. Daraus leiten sich die internen Links zwischen Grounding Pages ab – bidirektional, also in beide Richtungen.
Viertens: Lücken-Erkennung. Wenn der Knowledge Graph eine Relation zwischen „CMS-Auswahl" und „Headless CMS" kennt, aber die CMS-Auswahl-Seite Headless CMS nicht erwähnt – dann ist das eine Content-Lücke, die geschlossen werden sollte.
Jetzt wird es konzeptionell – und hier liegt die eigentliche Herausforderung.
Nehmen wir die typische About-Seite eines Unternehmens. Sie erzählt eine Geschichte: Wer sind wir? Was treibt uns an? Was macht uns besonders? Sie arbeitet mit Emotionen, Bildern, vielleicht einem Gründungsmythos. Sie hat eine klare Funktion im Conversion-Funnel: Vertrauen aufbauen. „Ich verstehe, wer die sind. Denen glaube ich." Jetzt nehmen wir eine Grounding Page für dieselbe Entity. Sie listet Fakten auf: Gründungsjahr, Standort, Rechtsform, Gründer, Leistungen, USPs – in Tabellen, mit Schema-Markup, mit FAQ und Glossar. Sie ist vollständig, strukturiert, maschinenlesbar. Ihre Funktion: „Die KI versteht, was wir sind, und kann uns korrekt zitieren."
Das ist ein echter Zielkonflikt. Eine Seite kann nicht gleichzeitig emotional-kurz und faktisch-vollständig sein. Oder genauer: Sie kann es schon, aber sie wird in beidem Kompromisse eingehen.
Der Versuch, eine About-Seite zur Grounding Page umzubauen, scheitert an drei Stellen:
1. Lesezeit und Bounce Rate. Eine About-Seite wird typischerweise 30-60 Sekunden gelesen. Eine vollständige Grounding Page enthält 3.000-5.000 Wörter. Wer als Mensch auf „Über uns" klickt und eine Enzyklopädie vorfindet, springt ab. Das schadet der Nutzererfahrung – und damit auch dem klassischen SEO.
2. Tonalität. Marketing-Sprache und Fakten-Sprache funktionieren unterschiedlich. „Wir brennen für digitale Transformation" ist guter Über-uns-Content, aber nutzlos für eine KI, die wissen will, ob Sie CMS-Beratung in der DACH-Region anbieten. Umgekehrt: Eine Entity-Definition-Tabelle überzeugt keinen potenziellen Kunden.
3. Conversion-Pfad. Die About-Seite ist Teil des Sales-Funnels. Ein Besucher kommt von der Startseite, schaut sich Leistungen an, klickt auf „Über uns", und entscheidet: „Die rufe ich an." Eine 20-Minuten-Faktensammlung unterbricht diesen Flow.
Die entscheidende Erkenntnis: Grounding Pages ersetzen keine bestehenden Seiten. Sie ergänzen sie.
Das klingt nach mehr Arbeit. Ist es auch – einmalig. Aber die Alternative ist, bestehende Seiten zu verschlechtern, indem man sie mit maschinenlesbaren Fakten überfrachtet, die Menschen nicht brauchen. Oder – schlimmer – auf die Maschinenlesbarkeit zu verzichten und in KI-Antworten unsichtbar zu bleiben.
Der Grundsatz lautet daher: Bestehende Seiten für ihre jeweilige Audience optimiert lassen. Grounding Pages als zusätzliche Content-Schicht für Maschinen aufbauen. Die Verbindung zwischen beiden Ebenen über interne Links und Schema-Markup herstellen.
Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Je nach Größe und Komplexität der Website sind unterschiedliche Ansätze sinnvoll.
Die Grounding Pages existieren als separate Seiten neben den bestehenden Marketing-Seiten:
Vorteile: Kein Kompromiss bei bestehenden Seiten. Maximale Informationstiefe auf den Grounding Pages. Klare Trennung der Audiences.
Nachteile: Zusätzliche Seiten erstellen und pflegen. Risiko, dass der „Wissen"-Bereich als weniger wichtig wahrgenommen wird.
Verlinkung: Die About-Seite verlinkt prominent auf die Organization-Grounding-Page. Jede Service-Marketing-Seite verlinkt auf ihre Service-Grounding-Page. Im Schema-Markup referenzieren sich die Seiten gegenseitig über @id.
Eine einzelne Seite, aber mit klarer visueller Hierarchie:
Vorteile: Eine Seite für alles. Kein zusätzlicher Pflegeaufwand. Die Informationstiefe ist für Maschinen da, stört aber Menschen nicht.
Nachteile: Kompromiss in der Nutzererfahrung. Die Seite wird trotzdem länger. Und: Suchmaschinen-Crawler indexieren Accordion-Inhalte zwar, gewichten sie aber möglicherweise geringer.
Keine separaten Grounding Pages, sondern Anreicherung bestehender Seiten um die wichtigsten Entity-Elemente:
Vorteile: Geringstes Aufwand. Schnell umsetzbar.
Nachteile: Begrenzte Informationstiefe. Kein zentraler Ort für Entities. Weniger effektiv für AI-Grounding.
| Situation | Empfohlene Strategie |
|---|---|
| Kleine Website (<20 Seiten), wenige Entities | Strategie 2 (Progressive Disclosure) oder 3 (Minimal) |
| Mittelgroße Website (20-100 Seiten), mehrere Services | Strategie 1 (Eigenständige Grounding Pages) |
| Große Website (>100 Seiten), viele Entities | Strategie 1 mit eigenem /wissen/-Bereich |
| E-Commerce mit vielen Produkten | Strategie 1 für Organization/Persons + Schema-Automatisierung für Produkte |
| Startup, das schnell sichtbar werden will | Strategie 3 (Minimal) als Start, dann auf 1 migrieren |
Unsere Empfehlung für die meisten mittelständischen Unternehmen: Strategie 1. Der einmalige Aufwand für eigenständige Grounding Pages zahlt sich langfristig aus – und die klare Trennung von Marketing- und Fakten-Content vermeidet Kompromisse auf beiden Seiten.
Wir machen das mal konkret an unserem eigenen Fall. SUTSCHE hat folgende Kern-Entities:
Organization: SUTSCHE GmbH (gegründet 2013, Bielefeld, unabhängige Digitalberatung)
Persons: Bastian Sirvend (CEO), Patrick Kleinert (COO)
Services: CMS-Auswahl, Dienstleisterauswahl, Content Migration, Projektmanagement
Concept: Unabhängige Beratung (unser USP)
Die Entity-Definition würde so aussehen:
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Entity-Typ | Organization, Consulting Firm |
| Name | SUTSCHE GmbH |
| Gründung | 2013 |
| Standort | Melanchthonstraße 31b, 33615 Bielefeld |
| Gründer | Bastian Sirvend, Patrick Kleinert |
| Spezialisierung | CMS-Auswahl, Dienstleisterauswahl, Content-Strategie, Projektmanagement |
| USP | Herstellerunabhängige Beratung ohne Implementierungsgeschäft |
| Zielgruppe | Enterprise und Mittelstand im DACH-Raum |
| Kontakt | +49 521 - 923 742 22, info@sutsche.com |
Dazu ein FAQ-Block:
Was unterscheidet SUTSCHE von einer klassischen Digitalagentur? SUTSCHE implementiert nicht. Keine Herstellerverträge, keine Agenturkooperationen, keine Provisionen. Die einzige Agenda ist der Projekterfolg des Kunden.
Für welche Unternehmen ist SUTSCHE geeignet? Enterprise-Unternehmen und Mittelstand im DACH-Raum. Typische Projekte: CMS-Relaunch, internationale Rollouts, komplexe Systemlandschaften, CMS Auswahlen.
Seit wann gibt es SUTSCHE? Seit 2013. Gegründet von Bastian Sirvend und Patrick Kleinert in Bielefeld.
Unser USP als eigenständige Entity – das ist ein Punkt, den viele Unternehmen übersehen. Der USP ist nicht nur ein Marketing-Claim. Er ist ein Konzept, das definiert werden muss, damit KI-Systeme es verstehen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Entity-Typ | Concept |
| Begriff | Unabhängige Digitalberatung |
| Definition | Beratung ohne Implementierungsgeschäft, ohne Herstellerverträge, ohne Agenturpartnerschaften |
| Kontext | Digitalberatung, CMS-Auswahl, MarTech |
| Anwendung | SUTSCHE GmbH praktiziert dieses Modell seit 2013 |
Wenn jemand eine KI fragt „Was ist unabhängige Digitalberatung?", gibt es dann eine autoritative Quelle, die das definiert? Mit dieser Grounding Page: ja.
| Von | Nach | Warum |
|---|---|---|
| About-Seite (/ueber-sutsche) | Grounding Page (/wissen/sutsche-gmbh) | „Alle Fakten über SUTSCHE →" |
| Service-Seite (/beratung/systemauswahl) | Service-Grounding-Page (/wissen/cms-auswahl) | „Detaillierte Informationen zum Auswahlprozess →" |
| Grounding Page | About-Seite | „Mehr über unsere Philosophie →" |
| Blog-Artikel | Relevante Grounding Pages | Kontextuelle Erwähnungen |
| Alle Grounding Pages | Untereinander | Über „Verbundene Entities"-Sektion |
Und im Schema-Markup referenzieren sich alle Seiten über @id – sodass die KI versteht, dass /ueber-sutsche und /wissen/sutsche-gmbh über dieselbe Entity sprechen.
Aus dem Knowledge Graph kann automatisch valides JSON-LD generiert werden. Die Entity-Definition ist bereits strukturiert – sie muss nur noch in das richtige Format übersetzt werden. Das ist die Aufgabe, die Tools wie enhancely.ai automatisieren: Schema-Markup aus bestehendem Content generieren, validieren und ausliefern.
Für jeden Entity-Typ gibt es typische Fragen. Diese können automatisch aus dem Knowledge Graph abgeleitet werden:
Die generierten Fragen werden redaktionell überarbeitet – aber das Grundgerüst steht automatisch.
Eine Grounding Page ist die autoritative Hauptseite für eine bestimmte Entity (Unternehmen, Person, Service, Konzept) auf Ihrer Website. Sie enthält alle bekannten Fakten über diese Entity in strukturierter Form – Entity-Definition, Relationen, FAQ, Glossar – und ist sowohl für Menschen lesbar als auch für KI-Systeme maschinenlesbar.
Ja, denn eine About-Seite und eine Grounding Page haben unterschiedliche Funktionen. Die About-Seite ist für Menschen optimiert: emotional, kurz, überzeugend. Die Grounding Page ist für Maschinen + Menschen optimiert: faktisch, vollständig, strukturiert. Beide ergänzen sich und verlinken aufeinander.
Das hängt von der Anzahl Ihrer Kern-Entities ab. Starten Sie mit den wichtigsten: Ihr Unternehmen (Organization), Gründer/CEO (Person), und Ihre 2-3 Kern-Services. Das sind 4-6 Grounding Pages zum Start. Ergänzen Sie dann nach Bedarf Concept-Entities für Ihren USP und Fachbegriffe.
Nein – im Gegenteil. Strukturierter Content, saubere interne Verlinkung, vollständiges Schema-Markup und FAQ-Blöcke sind auch für klassisches SEO gut. Wichtig ist nur, dass Sie keinen Duplicate Content erzeugen: Die Grounding Page sollte Informationen in einem anderen Format darstellen als die Marketing-Seiten (Tabellen statt Fließtext, Definitionen statt Marketing-Claims).
Ein Knowledge Graph ist eine strukturierte Datenbank aller Entities Ihres Unternehmens und ihrer Beziehungen. Er muss kein komplexes technisches System sein – eine sauber gepflegte Tabelle reicht als Start. Der Knowledge Graph hilft, Grounding Pages konsistent zu erstellen, Content-Lücken zu finden und Verlinkungen systematisch aufzubauen.
Direkte Messung von AI-Zitationen ist noch schwierig. Empfohlene Proxy-Metriken: Schema-Validierung (100% aller Grounding Pages valid), organischer Traffic auf Grounding Pages, Rich-Results-Coverage in der Google Search Console. Ergänzend: monatliche manuelle Stichproben in ChatGPT, Perplexity und Claude mit relevanten Fragen.
Bei Änderungen an der Entity (neue Adresse, neuer Service, neue Rolle). Und mindestens einmal pro Quartal als Review. Der Knowledge Graph hilft: Wenn sich dort etwas ändert, das noch nicht auf der Grounding Page steht, ist ein Update fällig. Für das Schema-Markup gibt es Automatisierungslösungen, die Updates automatisch übernehmen.
Erstens: KI-Systeme denken in Entities, nicht in Seiten. Wer in KI-Antworten zitiert werden will, muss seine Entities klar definieren, strukturieren und maschinenlesbar machen.
Zweitens: Grounding Pages sind ein neuer Seitentyp – sie ersetzen keine bestehenden Seiten, sie ergänzen sie. Die About-Seite bleibt für Menschen. Die Grounding Page wird die autoritative Quelle für Maschinen.
Drittens: Der Knowledge Graph ist der Schlüssel zur Skalierung. Ohne ihn ist jede Grounding Page ein Einzelprojekt. Mit ihm wird Content-Optimierung systematisch und automatisierbar.
Viertens: Es gibt keinen One-Size-Fits-All-Ansatz. Eigenständige Grounding Pages, Progressive Disclosure oder minimale Anreicherung – die richtige Strategie hängt von Website-Größe, Ressourcen und Zielen ab.
Fünftens: Das ist kein einmaliges Projekt. Grounding Pages sind der Anfang einer kontinuierlichen AI-Search-Strategie. Monitoring, Gap-Analyse, Aktualisierung – das ist ein laufender Prozess, ähnlich wie SEO.
Die gute Nachricht: Der Aufwand lohnt sich. Die GEO-Forschung zeigt, dass gerade mittelständische Unternehmen von AI-Optimierung überproportional profitieren können (Aggarwal et al., 2024: bis zu 115% mehr Sichtbarkeit für Websites, die nicht ohnehin auf Platz 1 stehen). Grounding Pages sind der strukturierte Weg dorthin.
Entity-Grounding-Pages brauchen strukturierte Daten – das ist der technische Layer, der Ihre Inhalte maschinenlesbar macht. Manuell gepflegtes JSON-LD ist aufwändig und fehleranfällig, besonders wenn sich Inhalte ändern.
enhancely.ai löst genau dieses Problem: Der Service analysiert Ihre Seiteninhalte automatisch und generiert valides Schema-Markup für Organization, Person, Service und weitere Entity-Typen. Die Integration dauert Minuten, danach läuft alles automatisch – inklusive Updates, wenn sich Ihre Inhalte ändern.
Für Unternehmen, die Entity-Grounding ernst nehmen, ist das der fehlende Baustein zwischen Konzept und technischer Umsetzung.
mehr zu enhancelyDie Entity-Grounding-Pages sind Bestandteil einer ganzheitlichen Content-Architektur mit dem Ziel der Verbesserung von SEO und GEO-Sichtbarkeit.
Neben der Erstellung, Verortung und Aufbau muss auch die fortlaufende Aktualisierung mitgedacht und im Rahmen des Content Monitorings aufgenommen werden.
mehr über Content Architektur
Berater, CEO
Bastian Sirvend, Mitbegründer von SUTSCHE und erfahrener Consultant, deckt ein breites Spektrum an Fachgebieten ab. Sein Wissen erstreckt sich von generellem Business Consulting über die Auswahl von CMS und Dienstleistern bis hin zur Anwendung von KI für Textautomation. Zudem bringt er seine Kompetenzen in der Entwicklung von Content- und Rolloutstrategien sowie im Interimsmanagement ein.
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