Redirecting: Sichtbarkeit erhalten und stärken

Wie wird sichergestellt, dass meine Seite keine Sichtbarkeit verliert und alle Links funktionieren? SUTSCHE hilft Ihnen ein nachhaltiges und funktionierendes Redirecting-Konzept zu entwickeln und begleitet Sie auf dem Weg zur Liveschaltung der neuen Website.

Redirects - bitte hier entlang, hier gibt es nichts zu sehen.

Redirects sind ein elementarer Bestandteil bei der Aktualisierung oder Neugestaltung einer Webseite. Insbesondere wenn sich die Domain- oder Verzeichnisstruktur ändert (beispielsweise von Country code top-level Domains, kurz ccTLDs, auf eine .com top-level-Domain mit Land- und Sprachverzeichnissen), aber auch bei umfassenden Content-Arbeiten, wie das Ändern oder Löschen von Contentseiten. Redirects sind dabei entscheidend für die Nutzererfahrung und die in der erreichten Rankings. Weiterleitungen ohne Content-Zusammenhang oder sogar Fehler beim Seitenaufruf (404) führen zu frustrierten Kunden und können zu einem Verlust der Sichtbarkeit in den Suchmaschinen führen.

Ein Redirect leitet einen Besucher automatisch von einer inaktiven URL zu einer verfügbaren URL weiter. Dabei gibt es verschiedene Arten von Redirects, die je nach Einsatzzweck herangezogen wegen können. Die zwei wohl am häufigsten verwendeten Redirects sind:

  • 301 Weiterleitung (Permanent Redirect): Eine 301-Weiterleitung wird verwendet, wenn eine Seite dauerhaft an eine neue Adresse verschoben wurde. Wenn ein Besucher versucht, die alte URL aufzurufen, sendet der Server eine HTTP-Antwort mit dem Statuscode „301 Moved Permanently“ und leitet den Browser des Besuchers zur neuen URL um.
  • 302 Weiterleitung (Temporäre Weiterleitung): Eine 302-Weiterleitung wird verwendet, wenn eine Seite vorübergehend an eine andere URL umgeleitet wird. Der Server sendet eine HTTP-Antwort mit dem Statuscode „302 Found“ und leitet den Browser des Besuchers zur neuen URL um. Diese Form des Redirects sollte nur wenige Wochen verwendet werden und anschließend wieder entfernt oder gegen einen 301 Redirect ausgetauscht werden.

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Redirect Planung

In der täglichen Contentarbeit ist es einfach den Überblick über die Redirects zu behalten. Bei einem Website-Relaunch hingegen wird es schnell komplex und unübersichtlich. Daher ist eine Planung der Redirects wichtig.

URL Inventur

Zunächst werden einmal die URLs der aktuellen Webseite inventarisiert. Solche Listen können über Website Crawler erstellt werden. Nachdem man sich einen Überblick verschafft hat sollten die URLs nach Seitentypen und Themen geclustered werden.

Analyse Ziel-Struktur

Äquivalent zur URL-Inventur der aktuellen Webseite ist es wichtig, die Struktur der neuen Webseite zu kennen und zu verstehen. Auch hier können Crawler eingesetzt werden, falls ein Export nicht möglich ist.

Redirect-Strategie

In einigen Fällen kann man durch einfaches Scripting oder auch etwas Excel-Magie ein sinnvolles Matching herstellen (beispielsweise in Bereichen, wo die Struktur sich aus einer Logik ergibt – z. B. Produktbereiche, Bilder, Newsseiten). Wenn das Matching aber nur über die Semantik (den Inhalt der Seite) möglich ist, wird es deutlich komplizierter und ist dann nur noch durch manuellen Aufwand zu lösen. Basierend auf den zuvor gebildeten Clustern wird entschieden welche Seiten einzel, als Block oder gar nicht weitergeleitet werden sollen.

Manuelles URL-Matching

Dieser Prozess ist der aufwändigste Part beim erstellen der Redirects. Insbesondere im internationalen Umfeld, wo der Redakteur die entsprechende Sprache nicht beherrscht und keinen oder nur begrenzt Zugriff auf einen Muttersprachler hat. Dieser Schritt erfordert dann weitgehende Kenntnis über die alte und neue Website-Struktur, sowie die Inhalte. Es wird manuell Seite für Seite geprüft und die Inhalte die am Besten übereinstimmen durch die URLs miteinander verbunden.

Einspielen der Redirects

Zum Go-live werden die Listen dann auf den Webservern bzw. auch teilweise über die Content-Management-Systeme selbst eingespielt. Der Website Traffic wird entsprechend umgelenkt.

Redirect Matching – ein Fass ohne Boden

Zu einem erfolgreichen Relaunch-Projekt zählen also auch die Redirects, wobei der Hauptaufwand in der Erstellung der Redirect-Listen, also den Mapping-Tabellen von alten URLs zu neuen URLs liegt. Da dieser Vorgang häufig manuell erfolgt, bindet er interne Kapazitäten, ist teuer, zeitaufwändig und gehört damit zu den unbeliebten Tätigkeiten in einem Website-Relaunch.

Redirecting mit KI

Bei SUTSCHE haben wir ein Verfahren entwickelt, welches den manuellen Prozess der Redirect Erstellung unterstützt und durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz wichtige Ressouren spart, die insbesondere beim Rollout sinnvoller eingesetzt werden können.

Das Vorgehen ist einfach erklärt: Die KI prüft die Seiteninhalte aller alten und neuen URLs auf inhaltliche Ähnlichkeit.

Ein Vorgang, der durch eine Redaktion bei hunderten oder tausenden von URLs kaum oder gar nicht zu leisten ist. Erschwerend hinzu kommt häufig die Mehrsprachigkeit. Denn unser Tool kann diese Redirects nicht nur in einer rasenden Geschwindigkeit und einer sehr hohen Trefferquote, sondern auch in sämtlichen Sprachen im internationalen Kontext durchführen. Dabei können auch 2 unterschiedliche Sprachen miteinander verglichen werden.

Unsere Referenzen

Kontakt zu SUTSCHE

SUTSCHE bietet unabhängige Beratung, Konzeption und Management von CMS-, e-Commerce und Onlinemarketing Projekten. Dabei helfen wir, Anforderungen aufzunehmen, die richtige Lösung auszuwählen und die passenden Dienstleister zu beauftragen.

Oftmals betreuen wir die komplette Durchführung als externe Projektleiter und sorgen für die fachgerechte Umsetzung des Konzeptes. Durch unsere Unabhängigkeit sparen wir unseren Kunden Geld und Zeit, da wir ohne Interessenkonflikt beraten können.

Bei Ihnen steht ein Projekt vor der Tür und Sie wünschen sich einen ersten Austausch. Lassen Sie uns bei einem virtuellen Kaffee unverbindlich über Ihre Herausforderungen und Ziele sprechen.

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