Strategische CMS- und DXP-Beratung für das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft

  • SUTSCHE analysierte für das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) die bestehende CMS- und DXP-Landschaft und entwickelte Empfehlungen für die Zukunft.

Kunde:
Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT)
Projektlaufzeit:
2025-09-01 – 2026-07-31
Website:
https://sport-iat.de/allgemeines
Branche:

Ehrenamt, Vereinswesen & Institute

Leistungen:
CMS Bewertung
Leistungsinhalte:
  • Anforderungserhebung
  • Ziel-Workshop

Über das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT)

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) ist das nationale Kompetenzzentrum für trainingswissenschaftliche Forschung in Deutschland. Es unterstützt Athleten und Trainer auf ihrem Weg zur Weltspitze durch eine Kombination aus Forschung, Entwicklung, wissenschaftlicher Beratung und Wissenstransfer.

Ein Markenzeichen des IAT ist die prozessbegleitende Trainings- und Wettkampfforschung, die auf Weltstandanalysen basiert. Forschungsergebnisse werden direkt in Form von Handlungsempfehlungen in den Trainingsprozess integriert, wobei sowohl komplexe Fragestellungen als auch einzelne Themen bearbeitet werden.

Die Arbeit zeichnet sich durch sportartspezifische Expertise, die Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und die enge Verzahnung von Wissenschaft und Sportpraxis aus. Dabei stehen Kompetenz, Verlässlichkeit und Flexibilität im Mittelpunkt, um die Bedürfnisse des Spitzen- und Nachwuchsleistungssports optimal zu erfüllen.

Über das Projekt

Mit welcher Ausgangslage begann das Projekt?

Ausgangssituation für das Projekt war die Einschätzung des CMS-Dienstleisters des Instituts für angewandte Trainingswissenschaften (IAT), dass das bestehende Content-Management-System nicht mehr optimal den gewachsenen Prozessen und Anwendungsprofilen des Instituts gerecht wird.

Das aktuelle CMS diente primär als Daten-Hub und wurde als solches intensiv genutzt. Die zunehmenden Herausforderungen im Umgang mit Inhalten, Prozessen und Strukturen brachten das System allerdings an seine Grenzen.

Ein erster Check im Backend des Systems konnte allerdings keine eindeutigen Probleme identifizieren. Um die Situation umfassender zu bewerten und die expliziten Anforderungen zu ermitteln, wurde ein technisch strategischer DXP-Workshop angeboten. Ziel des Workshops war es, Klarheit über die Anforderungen an das CMS und die zugrunde liegenden Prozesse zu schaffen, um eine fundierte Aussage über den Weiterbetrieb oder die Ablösung des Systems treffen zu können.

Welche Ziele und Rahmenbedingungen gab es im Projekt?

Zielsetzung in dieser Phase war eine fundierte Empfehlung auf Basis der Workshopergebnisse darüber, ob das bestehende CMS weiterhin betrieben oder durch ein neues System ersetzt werden sollte. Um sicherzustellen, dass die gewählte Lösung auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird, sollte eine langfristige Perspektive eingenommen werden.

Der Workshop sollte ebenfalls aufzeigen, ob die identifizierten Probleme tatsächlich auf das CMS zurückzuführen waren oder ob sie in anderen Bereichen, etwa in der Content-Struktur oder den Prozessen, lagen. Basierend auf den Erkenntnissen sollten konkrete nächste Schritte empfohlen werden, die als Grundlage für weitere Optimierungen dienen können.

Welche Anforderungen und Rahmenbedingungen gab es?

Abweichend von dem Standardvorgehen mit vier Workshops hat SUTSCHE nach Abstimmung mit dem IAT und dem Blick auf den aktuellen Stand den Ansatz eines einzigen erweiterten Workshops verfolgt.

Für eine umfassende Einschätzung wurden die Perspektiven einer heterogenen Stakeholder-Gruppe berücksichtigt, zu der der Dienstleister, operative Mitarbeitende, wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Entscheidungsträger gehörten. Ziel war es, eine neutrale und fundierte Bewertung zu erhalten, die auch eine Verifizierung der Aussagen des CMS-Dienstleisters einschloss.

Im Workshop wurde deutlich, dass die Herausforderungen nicht nur auf das Content-Management-System beschränkt waren, sondern ein voll umfassender Blick auf die Digital Experience notwendig ist. Dies war unter anderem auf die mangelnde Integration anderer Datensysteme zurückzuführen.

Welche Aufgaben hat SUTSCHE im Projekt übernommen & was wurde erreicht?

SUTSCHE übernahm die Planung und Durchführung des Workshops, der auf die spezifischen Anforderungen des IAT zugeschnitten war. Der Workshop wurde vor Ort in Leipzig durchgeführt und bezog alle relevanten Stakeholder aktiv ein.

Nach der Durchführung erfolgte eine umfassende Auswertung der Ergebnisse mit Blick auf die komplette DXP, auf deren Grundlage konkrete Handlungsempfehlungen formuliert wurden. Dabei wurden Optimierungspotenziale in den Bereichen Technik, Content und Prozesse identifiziert. SUTSCHE betrachtete die aktuelle Digital Experience des IAT als ein sozialtechnologisches System und lieferte eine ganzheitliche Analyse.

Was wurde erreicht?

Durch die Zusammenarbeit mit SUTSCHE konnte das IAT eine fundierte Entscheidung über die Zukunft seiner DXP treffen. Die Empfehlung lautete, das Bestandssystem abzulösen, jedoch nicht primär aufgrund von Defiziten des aktuellen Systems, sondern aufgrund der Existenz modernerer Systeme, die die Anforderungen besser erfüllen und flexibler auf zukünftige Entwicklungen und Strategien des IAT reagieren können. Genauso wichtig wie die Systemempfehlung als Ergebnis war das Verständnis des IATs für eine ganzheitliche Daten- und Systemarchitektur.

Gleichzeitig wurden Empfehlungen hinsichtlich nächster Schritte ausgesprochen, die eine strukturierte Weiterarbeit an den erkannten Optimierungspotenzialen ermöglichen. Das IAT erhielt somit nicht nur eine Bewertung des CMS, sondern auch eine strategische Grundlage für die zukünftige Gestaltung seiner digitalen Infrastruktur.

SUTSCHE Avatar

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT)

tbd
Enikö Pleszinger – Referentin des Direktors